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Dürresommer 2.0 – Was tun bei anhaltender Trockenheit und drohenden Ernteausfällen?

Sonne, Hitze, Trockenheit – die Wahrscheinlichkeit für lange Dürreperioden in den Sommermonaten steigt. Kann die Landwirtschaft diesen ungünstigen Bedingungen wirksam begegnen? Welche Veränderungen sind notwendig, was kann helfen gegen unfruchtbare Böden und trockenheitsgestresste Pflanzen?

Müssen wir uns an die Hitze gewöhnen?

Laut Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) war der Sommer 2018 so warm und trocken wie nie ein Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Eine nationale Jahresdurchschnittstemperatur von 10,4° Celsius und gut 2.000 Sonnenstunden führten zu Niedrigwasser, Waldbränden und verdorrten Wiesen. Gerade im Osten Deutschlands ist der Boden noch Anfang 2019 so trocken, dass die Werte sich dieses Jahr nicht mehr ausgleichen lassen. Wird die Erderwärmung nicht auf 1° Celsius beschränkt, stehen heiße Sommer mit anhaltender Dürre bis 2050 alle 2–3 Jahre an.

Erst Ernteeinbußen, dann Ernteausfälle

Die Folge dieser extremen Klimabedingungen sind erheblich und bedrohen nicht nur die wirtschaftliche Existenz der Landwirte. Sechs Prozent weniger Ernte lassen die UN-Welternährungsorganisation (FAO) und den Internationalen Getreiderat (IGC) heute schon warnen, dass der globale Bedarf an Getreide nicht gedeckt werden kann. Durch die Trockenheit im Vorjahr ist kaum Wasser in den tieferen Bodenschichten verblieben. Wenig Niederschlag und viel Wind haben die oberen Bodenschichten zusätzlich ausgetrocknet. Selbst wenn es jetzt noch viel regnen sollte, blieben die Wasservorkommen im Boden weit unter dem, was üblich und vor allem notwendig ist. Viele Bauern haben dieses Jahr bereits ihren Raps eingestampft. Erhebliche wirtschaftliche Defizite sind die Folge.

Monokulturen und Methanausstoß – die Rolle der intensiven Bodennutzung

Laut Moritz Geier von der Süddeutschen Zeitung wird die Landwirtschaft künftig stark in die Pflicht genommen werden: Hilfen würden an Bedingungen geknüpft und die Bauern so zu einer nachhaltigeren und schonenderen Anbauweise gezwungen. Schließlich, so Geier, trage die intensive monokulturelle Nutzung von Anbauflächen genauso zu Klimawandel und mangelhafter Bodenqualität bei wie der übermäßige Einsatz anorganisch-mineralischer Düngemittel. Auch der Einsatz von methanhaltigem Lachgas auf den Feldern wirke sich klimaschädigend aus.

Landwirtschaft neu denken

Dr. Buchwald, Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium, rät auf AgrarHeute.com dringend zu einer Anpassung der Bodenbearbeitungs- und Bestellmaßnahmen. Mulchsaatverfahren, bei denen auf das intensive Pflügen des Bodens verzichtet wird, verhindern beispielweise, dass die Böden noch weiter austrocknen. Durch die Aussaat von Sommerfrüchten kann die vorhandene Winterfeuchtigkeit besser genutzt werden und der Anbau unterschiedlicher Kulturen streut das Risiko für Ernteausfälle.

Mit Huminsäuren gegen trockene Böden und gestresste Pflanzen

Eine weitere zukunftsweisende Lösung kann die Nutzung von Huminsäuren in der Landwirtschaft sein. Huminsäuren sind hochmolekulare chemische Verbindungen, die als Abbauprodukte aus Pflanzenteilen durch Humifizierung entstehen. Huminsäuren sind hochgradig bioaktiv. In Böden bewirken sie unter anderem eine überdurchschnittliche Wasserspeicherfähigkeit: Sie umhüllen die Sandpartikel und vergrößern so die Wasser- und Nährstoffhaltefähigkeit des Bodens. Das macht sich vor allem auf sandigen oder eben trockenen Anbauflächen bezahlt. Auch Nitrate, Metallionen, Oxide und Hydroxide werden wirksam gebunden und im sandigen Boden nicht ausgewaschen. So bleiben sie über einen langen Zeitraum für die Pflanzen verfügbar und verbessern deren Wachstum.

Huminsäuren bekämpfen also nicht nur Symptome schlechter Böden, sondern wirken aktiv den Ursachen der Probleme entgegen. So tragen sie effektiv zu einer Ökologisierung und Ökonomisierung der Landwirtschaft bei.

Erfahren Sie mehr über Huminsäuren und ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

Quellen
Süddeutsche Zeitung, 30.07.2018; https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/meinung-am-mittag-ernteausfaelle-die-landwirtschaft-ist-teil-des-problems-1.4075106
Agrar Heute, 24.04.2019; https://www.agrarheute.com/wochenblatt/feld-stall/pflanzenbau/sandverwehungen-mecklenburg-553361

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Humintech ist ein Biotechunternehmen mit Sitz in Grevenbroich. Unser Fokus liegt auf der Erforschung, Entwicklung und industriellen Produktion von 
Huminstoffen und Huminsäuren für den Landwirtschaftssektor. Unsere Produkte finden außerdem Verwendung in der Futtermittel-, Pharma- und
Bauindustrie, der Veterinärmedizin und bei ökologischen Anwendungen wie etwa der Wasserreinigung und Bodensanierung.

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