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Oh Tannenbaum – mit Huminsäuren Weihnachtstraditionen bewahren

Zwischen 23 und 25 Millionen Weihnachtsbäume stehen jedes Jahr in deutschen Wohnzimmern. 80 Prozent der Haushalte, in denen mehr als drei Personen leben, kaufen einen Baum. Doch die Trockenheit der letzten Sommer betrifft auch Wald- und Forstgebiete und damit die Tannenpflanzungen von Christbaumhändlern. Helle Nadelfarben oder Nadelabwurf führen zu minderer Qualität und Baumsterben, was für den Markt in spätestens acht Jahren problematisch werden kann.

Helle Farben und Nadelinnenschütte – wie die Bäume auf die Trockenheit reagieren

Vor allem betroffen sind die dies- und letztjährigen Neuanpflanzungen. Zu Beginn des Jahres mussten sie zunächst mit Spätfrost kämpfen, um sich anschließend langanhaltender Trockenheit ausgesetzt zu sehen. Die Folge: zunächst eine hellere Nadelfarbe und später, um die Verdunstung zu reduzieren, ein kompletter Nadelabwurf (Nadelinnenschütte).

Noch hat das keine Auswirkungen auf den Markt, denn die Bäume, die geschädigt wurden oder gestorben sind, sollten erst in acht bis zehn Jahren verkauft werden. Und wenn sich die Niederschläge in den nächsten Jahren normalisieren, hält sich der wirtschaftliche Verlust in Grenzen. Die sich wandelnden Klimaverhältnisse mit größerer Hitze und mehr Trockenheit verweigern sich einer solchen Prognose allerdings und erfordern ein massives Umdenken.

Pilze der Rhizoctonia-Gruppe schädigen Blaufichten- und Nordmanntannenkulturen

Vor allem im Winter begünstigen Nässe und milde Temperaturen die Verbreitung und Zunahme von Nadelkrankheiten. Die durch die Trockenheit im Rest des Jahres geschwächten Bäume haben keine Widerstandskräfte mehr und fallen neuen Pilzarten zum Opfer, zum Beispiel denen aus der Rhizoctonia-Gruppe. Besonders betroffen sind hier die Blaufichten- und Nordmanntannenkulturen.

Bekämpfung des Befalls ist schwierig – Prävention heißt das Zauberwort

Doch was kann man dagegen tun? Sind die Pilze erstmal da, ist eine Bekämpfung nahezu unmöglich. Einfacher ist es, dem Befall durch geeignete Maßnahmen vorzubeugen. Pflanzungen können durchforstet werden, damit die Bäume weniger dicht stehen und nach starkem Regen schneller abtrocknen. Das Entfernen der unteren Äste kann hilfreich sein, um eine Übertragung von befallenen Pflanzen zu verhindern. Auch das Gras am Boden sollte regelmäßig gemäht oder alternativ von Schafen abgefressen werden. Es bietet allerlei Schädlingen einen wunderbaren Lebensraum.

Darüber hinaus hängen Zustand und Aussehen der Pflanzen maßgeblich von der Verfügbarkeit der Nährstoffe ab. Phosphormangel beispielsweise führt bei jungen Nadeln zu einer rotvioletten Färbung. Kann sich die Pflanze nicht ausreichend mit Stickstoff versorgen, wächst sie allgemein schlechter.

Guter Boden, gesunde Pflanzen – Wie Huminsäuren die Bodenstruktur verbessern helfen und die Bäume schützen

Abhilfe kann hier eine Unterstützung des Bodens durch Huminsäuren schaffen. Gerade in trockenen und sandigen Böden können sie die Wasserhaltefähigkeit erhöhen und so dafür sorgen, dass den Pflanzen auch in Trockenzeiten ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Darüber hinaus steigern und optimieren sie die Nährstoffaufnahme, da sie die Umwandlung von Nährstoffen wie Stickstoff, Phosphor, Kalium u.a. in pflanzenverfügbare Formen begünstigen.

Huminsäuren stimulieren außerdem das Wurzelwachstum in die Tiefe des Bodens, sodass den Pflanzen mehr Nährstoffe zur Verfügung stehen. Nicht zuletzt unterstützen sie die Photosynthese und somit die Mykorhizza-Bildung. Sie fördern also das Wachstum und die Vermehrung erwünschter Bodenorganismen und erhöhen so die natürliche Widerstandsfähigkeit der Pflanze gegen Trockenheit und Krankheiten.

Huminsäuren können auch die Behandlung der Pflanzen mit Fungiziden positiv beeinflussen. Sie erhöhen deren Wirksamkeit und immobilisieren die schädlichen Rückstände.

Die kommenden Jahre werden zeigen, wie gut sich die Nadelbäume an die sich wandelnden Bedingungen anpassen können und ob wir auch weiterhin Tannen in unseren Wohnzimmern aufstellen können.

Erfahren Sie mehr über Huminsäuren als natürliche Biostimulantien und Bodenverbesserer.
 

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Humintech ist ein Biotechunternehmen mit Sitz in Grevenbroich. Unser Fokus liegt auf der Erforschung, Entwicklung und industriellen Produktion von 
Huminstoffen und Huminsäuren für den Landwirtschaftssektor. Unsere Produkte finden außerdem Verwendung in der Futtermittel-, Pharma- und
Bauindustrie, der Veterinärmedizin und bei ökologischen Anwendungen wie etwa der Wasserreinigung und Bodensanierung.

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