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Rasengeheimnisse

Rasengeheimnisse

Ein Interview mit einem Rasenexperten tief im Süden Deutschlands

Robuster Rasen mit PerlHumus, Humiron und HS-300 Bio. Marco Hahn ist PerlHumus-Fan erster Stunde, doch letzten Herbst bekam er die Gelegenheit noch weitere unserer Produkte zu testen. Heute spricht er mit unserem Produktmanager Jan Mühlena über seine Ergebnisse.

JM: Fangen wir mit deinem Rasen an. Wie groß ist die Fläche und wann hast du sie angelegt?

MH: Das Haus haben wir 2015 gebaut und sind 2016 eingezogen, also gibt es diesen Rasen jetzt seit 5 Jahren.

JM: Und was für einen Boden hast du hier?

MH: Reiner Humus, 15 cm aufgeschüttet. Komposthumus hier aus der Gegend. Das waren rund 5 LKW-Ladungen voll. Habs nicht bereut. Am Anfang hast du natürlich einiges an Unkraut, klar, aber das legt sich.

JM: Okay, du hast also einen sehr hohen Huminstoffgehalt eh schon da.

MH: Ja, schöne schwarze Erde. Der Unterboden ist sehr steinig, vielleicht kommen die irgendwann hoch. Aber momentan bin ich glücklich. Hab gestern da abgestochen und ging durch wie Butter.

JM: Hast du Absackungsprobleme gehabt?

MH: Ganz leichte Dellen, aber vielleicht sogar vom Anlegen schon.

JM: PerlHumus nutzt du ja von Anfang an. Ist es für dich ein Nachteil, dass PerlHumus einfach erst einmal als Granulat aufliegt und sich in den Boden einarbeitet?

MH: Ich finde es gut, weil es löst sich ja trotzdem mit der Zeit richtig und ich habe halt dauerhaft was davon. Wenn ich alle sechs bis acht Wochen einmal was drauf schmeiß, dann siehst du schon okay, du hast ab und zu ganz kleine schwarze Punkte da. Ja und dann gibt's ja schon wieder Nachschub.

JM: Wie oft machst du das drauf und wie viel?

MH: Alle 2 Monate, ca. 5 kg auf 100 Quadratmeter, sind dann bei mir ca. 20 kg auf 400 Quadratmeter, also ein ganzer Sack.

JM: Hast du mir mal einen Spaten rein gestochen und dann gesehen, wie das dann aussieht an der Stelle?

MH: Ja. Ich habe letztes Jahr auch schon mal auf Instagram gepostet, da hab ich mir da auch so ein Quadrat raus gestochen. Da hatte ich echt so 25 Zentimeter lange Wurzeln. Dieses Jahr ist das anders, wegen dem kalten Mai, das sieht man dann auch jetzt im Juni deutlich. Sind drei Tage kein Regen und sofort schreit er nach Wasser.

JM: Klar. Denkst du, mit dem Einsatz von PerlHumus ist diese Neigung ein bisschen geringer? Dass du weniger wässern musst?

MH: Das würde ich schon unterschreiben. Auf jeden Fall. Aber dieses Jahr ist es schwierig. Das habe ich ja letztes Jahr auch schon so gemacht, da war ja auch nur PerlHumus drauf und ich hatte super mega lange Wurzeln. Ich war der einzige, der hier einmal in der Woche in der Früh kurz bewässert hat, während alle anderen abends jeden Tag eine Stunde wässern mussten. Ich habe auch einen Feuchtigkeits-Sensor im Boden drin.
 

JM: Okay, was sagt der uns? Ist das ein Tensiometer?

MH: Ja. Es misst die Bodenfeuchtigkeit über die elektrische Leitfähigkeit, die TDR-Sonde. Jetzt hat es gestern viel geregnet und wir haben 70 % Bodenfeuchtigkeit in 20 cm Tiefe. Und ich weiß es für meinen Rasen, wenn ich unter den Wert von fünfundvierzig komme, dann wird er oben leicht bläulich und bleibt liegen. Dann weiß ich auf jeden Fall, jetzt braucht er wieder ordentlich Wasser.

JM: Okay, zu den Hardfacts: Welche Sorten verwendest du?

MH: Das ist eine Mischung aus Lorium Perenne, Poa Pratensis und Poa Supina. Ich bin sehr zufrieden. Ich nutze die Mischung auch bei Kunden. Sie ist sehr hitzebeständig, du kannst aber auch drauf spielen. Man kann ihn auch kurzmähen. Ich mag das bloß nicht, halte ihn meist zwischen 18 und 23 Millimeter, gefällt mir auch für den Kleinen besser. Was ihm auch deutlich gut tut ist Spindeln.

JM: Klar. Aerifizierst du auch?

MH: Ja, zweimal im Jahr. Und in die Löcher kommt dann PerlHumus, Dünger und Sand. Das trage ich nacheinander auf und gehe dann mit dem Rakel drüber. Das mache ich bei meinen Kunden auch so, da aerifiziere ich mindestens einmal im Jahr, das ist das Standard-Programm. Zwischen dem Jahr kommen eher immer die Neuanlagen, und im Frühjahr und Herbst die Hauptpflegen. Da wo ich im Frühjahr war, die sagten schon, du kannst im September gleich wiederkommen.

JM: Sehr schön. Humiron hast du ja letztes Jahr schon eingesetzt und den Test gemacht. Das hat uns  gefreut, dass da so tolle Ergebnisse rausgekommen sind.

MH: Musst dich mal umdrehen! Du siehst das Quadrat immer noch. Ich habs extra gelassen, damit du es sehen kannst, und noch nicht nachgearbeitet. Ich hatte fünf Testflächen und Dünger ausprobiert. Und die beste Kombination war HS-300 Bio, Patent Kali und Wolf Herbst-Dünger. Das war der heilige Gral sozusagen.

JM: Ja, richtig! Das ist Humiron? Das ist echt abgefahren. Also das muss ich auch mal abfotografieren. Das sieht man wirklich. Da ist wirklich dieses scharfe, dunkelgrüne Quadrat. Wahnsinn! Welche Menge hast du da drauf gemacht?

MH: Eine Fünf-Prozent-Lösung.

JM: Und mit unserem flüssigen PerlHumus, dem HS-300 Bio hast du auch Erfahrung gemacht. Wie hat es dir gefallen?

MH: Ja, das war ganz cool zum Aufspritzen. Durch die Braunfärbung beim Auftragen sieht du, wo hast du schon gespritzt, wo zu viel, wo fehlt's – Mit der Elektro Spritze halt auch super schön zu verteilen. Ich hab eine elektrische Spritze, mit Akku betrieben, und hab da eine fünfprozentige Lösung angelegt. Da passen 6 l rein. Nach 10, 20 Quadratmetern hatte ich Probleme mit einem verstopften Kunststoffsiebchen im Behälter, aber nachdem ich das entfernt habe, gings einwandfrei. Und die Huminstoffe unterstützen die Düngung, der Rasen kann die Nährstoffe einfach besser aufnehmen, das merkt man.

JM: Wenn du jetzt PerlHumus und HS 300 vergleichen würdest? Was würdest du sagen?

MH: Für das sofortige Ergebnis ist HS-300 mega cool gewesen. Aber durch das leichtere Auftragen ist das Granulat für den Normalanwender besser – die wenigsten habe so eine Spritze.

JM: Was willst du für 2022? Was ist geplant? Welche Produkte willst du verwenden?

MH: Also die Mischung, die ich jetzt habe, damit bin ich sehr zufrieden. Vom PerlHumus und von meinen Düngern werde ich so nicht abweichen. Und natürlich auch Humiron überall anwenden, damit es einheitlich aussieht.

Wir danken für das Gespräch!

Der Rasenhelfer Marco Hahn ist online unter www.rasenhelfer.de und bei Instagram und Facebook.

www.instagram.com/rasenhelfer/

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Humintech ist ein Biotechunternehmen mit Sitz in Grevenbroich. Unser Fokus liegt auf der Erforschung, Entwicklung und industriellen Produktion von 
Huminstoffen und Huminsäuren für den Landwirtschaftssektor. Unsere Produkte finden außerdem Verwendung in der Futtermittel-, Pharma- und
Bauindustrie, der Veterinärmedizin und bei ökologischen Anwendungen wie etwa der Wasserreinigung und Bodensanierung.

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