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Unsichtbar und hochgefährlich – Mykotoxine im Futtermittel

Unsichtbar und hochgefährlich – Mykotoxine im Futtermittel

Wirkungsvolles Mykotoxinmanagement beugt Krankheiten und wirtschaftlichen Verlusten vor

Huminsäuren verbessern die Wirkung von Toxinbindern
 

Mykotoxine sind sekundäre Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen, die schon in geringsten Mengen giftig sein können. Sie gefährden die Tiergesundheit und langfristig den Bestand. Ein komplexes Mykotoxinmanagement unter Einbezug von Huminsäuren kann Verluste verhindern und die Gesundheit des Bestands erhalten.

Mykotoxine sind eine stressbedingte Reaktion

Mykotoxine werden von Pilzen produziert, wenn diese Stress wie z.B. großen Temperaturschwankungen, anhaltender Trockenheit oder langen Regenfällen ausgesetzt sind. Sie entstehen bereits auf dem Feld oder später bei der Lagerung. Entsprechend werden sie in Feld- und Lagertoxine unterschieden. Die Gefahr einer Mykotoxinbelastung des Futters ist in den letzten Jahren stark angestiegen, da die klimatischen Bedingungen stark schwanken und vor allem ertragreiche Getreidesorten sehr empfindlich gegen biotischen Stress sind.

Toxine können kurzfristig krank machen und langfristig schädigen

Mykotoxine können sich bereits in geringen Mengen äußerst ungünstig auf das Immunsystem, die Fruchtbarkeit, das Erbgut und die Organe auswirken. Die kurzfristigen Folgen sind unspezifische Leistungseinbrüche wie niedrige Tageszunahmen, eine schlechte Futterverwertung, leicht erhöhte Umrauschquote oder Legeschwäche. Hält die Belastung durch die Toxine länger an, sind die Folgen gravierend und die Erkrankungen werden offensichtlich. Sie betreffen Leber und Nieren sowie gefährliche Beeinträchtigungen des Stoffwechsels, der Blutbildung und der immunologischen Vorgänge. Nun muss schnell und gezielt gehandelt werden, um große, im Zweifel auch existenzbedrohliche, Schäden zu verhindern.

Ein durchdachtes Mykotoxinmanagement ist unumgänglich

Der Mykotoxinbelastung kann durch verschiedene ineinandergreifende Maßnahmen wirkungsvoll begegnet werden. Neben Anpassungen auf dem Feld wie der Etablierung sinnvoller Fruchtfolgen ist das Einhalten optimaler Feuchtigkeitsgehalte bei Ernte und Lagerung von großer Bedeutung. Regelmäßige Analysen geben Aufschluss über die tatsächliche Mykotoxinbelastung im Futter, sodass dieser durch entsprechende Futtermittelzusätze begegnet werden kann.

Mykotoxinbinder verringern die schädliche Wirkung der Toxine im Darm

Mykotoxinbinder als Futteradditive sind aus einem durchdachten Mykotoxinmanagement heute nicht mehr wegzudenken. Ihre Aufgabe ist es, die schädlichen Toxine fest zu binden, sodass die Tiere diese mit dem Kot ausscheiden, bevor sie Schaden im Verdauungstrakt anrichten können. Wichtig ist hierbei, dass die Toxinbinder gezielt eingesetzt werden, denn nicht alle Präparate sind für jedes Mykotoxin geeignet.

Huminsäuren unterstützen die Wirkung von Mykotoxinbindern

Der Einsatz von Huminsäuren und aquatischen Fulvosäuren (Fulvofeed) kann die Wirkung der Toxinbinder im Futter deutlich erhöhen. Zum einen binden sie selbst Mykotoxine wie DON und Aflatoxine. Zum anderen setzen sie Schwermetalle und Endotoxine fest und machen sie dadurch unschädlich. Darüber hinaus erhöhen die Huminstoffzusätze die Futtermittelverwertung, indem sie die Mikronährstoffe des Futters sowie die Vitamine aufspalten und so besser für die Tiere verfügbar machen.

Und was können Huminsäuren noch?

Neben ihrer mykotoxin- und schwermetallbindenden Wirkung verbessern Huminstoffe über das Futter auch die Darmgesundheit der Tiere. Das steigert die Futterverwertung und stärkt das Immunsystem. Sie stabilisieren außerdem den pH-Wert im Darm und verringern so die Stickstoffausfuhr und somit die Emissionen im Stall. In einem früheren Artikel haben wir schon einmal beschrieben, wie der Einsatz von Huminsäuren die Tiergesundheit verbessert und so sogar den Einsatz von Antibiotika reduzieren kann. Mehr dazu lesen Sie hier.

Huminsäuren und aquatische Fulvosäuren können die Zugabe von Mykotoxinbindern im Futter nicht ersetzen. Ihre Zugabe ist jedoch aus gesundheitlichen und ökonomischen Gründen sinnvoll.

Was tun Sie gegen die Mykotoxinbelastung im Futter? Welche Strategien haben sich für Sie bewährt?
 

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Humintech ist ein Biotechunternehmen mit Sitz in Grevenbroich. Unser Fokus liegt auf der Erforschung, Entwicklung und industriellen Produktion von 
Huminstoffen und Huminsäuren für den Landwirtschaftssektor. Unsere Produkte finden außerdem Verwendung in der Futtermittel-, Pharma- und
Bauindustrie, der Veterinärmedizin und bei ökologischen Anwendungen wie etwa der Wasserreinigung und Bodensanierung.

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