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Fulvosäuren – wasserlösliche Huminstoffe für Fischgesundheit und einzigartige Wasserqualität

Huminstoffe sind wahre Alleskönner: Ob zur Verbesserung des Ackerbodens, als Futterzusatz in der Tierzucht oder zur Korrektur von Schäden in unserer Umwelt – die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und längst nicht abschließend erforscht. Die in Leonardit vorkommenden Stoffe sind durch den teilweisen Abbau der Überreste abgestorbener Lebewesen im Boden entstanden und nicht nur in der Erde wirksam. Auch im Wasser sind die hochmolekularen Stoffe von hohem Wert. Die natürlichen Gewässer der Welt sind voll von ihnen. In nahezu allen Binnengewässern liegt das Verhältnis von Huminstoffen zu Organismen bei 10:1 – im Meerwasser gar bei 100:1.

Fulvosäuren – die kleinste Fraktion der Huminstoffe

Während im Boden vor allem die Fraktion der Huminsäuren als Hauptbestandteil der Huminstoffe wirksam werden, scheinen für die Qualität des Wassers besonders die Fulvosäuren von Bedeutung zu sein. Sie sind in allen pH-Werten löslich, werden leicht von Organismen aufgenommen und besitzen ein hohes Potenzial der Stoffbindung. Das macht sie zu einem ausgezeichneten Träger für Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente und Metalle. Die Moleküle der Fulvosäure sind so klein, dass sie sogar über die Haut aufgenommen werden können. In den Körperzellen geben sie ihre gebundenen Nährstoffe ab und können dabei wiederum schädliche Stoffe wie Schwermetalle aufnehmen, die dadurch unschädlich gemacht werden und aus dem Organismus abgeführt werden können.

Forschung ist vor allem anwendungsbasiert

Wenn nun in sämtlichen Gewässern der Welt Huminstoffe und damit Fulvosäuren vorkommen, liegt die Vermutung nahe, dass die im Wasser lebenden Tiere und Pflanzen an deren Vorkommen gewöhnt, ja darauf angewiesen sind. Und auch, dass sich ein Fehlen von Fulvosäuren in der Aquakultur sogar schädlich auf die Organismen auswirken könnte. Da die Forschung zur Wirkungsweise von Fulvosäuren auf Zucht- und Zierfische noch in den Kinderschuhen steckt, erfolgt die Anwendung auf empirischer Basis. Die Forschung wird maßgeblich von der Gruppe um Dr. Christian Steinberg an der Humboldt-Universität zu Berlin betrieben.

Multiple Stressresistenzen und bessere Wasserqualität

Steinberg zufolge sind Huminstoffe als omnipräsenter ökologischer Abfall für Gewässer und deren Bewohner lebenswichtig. Seinen Erkenntnissen nach wirken Fulvosäuren vor allem, indem sie den Organismen Stress bescheren. Nach menschlichen Maßstäben klingt das nicht eben positiv. Stress ist aus Steinbergs Sicht aber überlebenswichtig und die Grundlage für jegliche biologische Weiterentwicklung bis hin zur Evolution selbst. Untersuchungen am Fadenwurm beispielsweise haben ergeben, dass der chemische Stress, der auf die Tiere ausgeübt wird, zu multiplen Stressresistenzen führt und sogar deren Leben verlängert. Als Wasserverbesserer verrichten Fulvosäuren zudem wertvolle Arbeit in Bezug auf die Prävention von Krankheiten und die Stärkung des Immunsystems. Durch ihre hohe Pufferkapazität wird darüber hinaus der pH-Wert im Wasser stabil gehalten.

Resistenzen und gefährliche Rückstände – Fulvosäuren als echte Alternative zu herkömmlicher Arznei

Stefan Heidrich stellt in seiner Dissertation zum Einsatz von Huminsäuren in der Fischzucht heraus: Es ist nicht nur sinnvoll, sondern sogar notwendig, nach alternativen Substanzen zur Verbesserung der Fischgesundheit und Wasserqualität zu suchen und die Anwendungsmöglichkeiten der Huminstoffe näher zu beleuchten. Die begrenzte Auswahl an Medikamenten, die im Falle einer Erkrankung zur Verfügung stehen, kommt einschlägiger Literatur zufolge einem Therapienotstand gleich. Verbraucherschutz, Tierschutz, die Erhaltung der öffentlichen Gesundheit sowie die sich verstärkende Resistenzproblematik führen mehr und mehr zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den herkömmlichen Arzneimitteln. Frühzeitiges Eingreifen mit prophylaktischem Charakter und das Vermeiden beziehungsweise Mildern von krankheitsauslösenden Faktoren wird immer wichtiger.

Huminstoffe scheinen geeignet, hier Abhilfe zu schaffen. Die Erfolge der Anwendung in der landwirtschaftlichen Tiernutzung sowie in der Humanmedizin liegen auf der Hand. Die Vorteile gegenüber herkömmlichen Antiinfektiva sind ebenso deutlich: Fulvosäuren hinterlassen keine unerwünschten Rückstände im Wasser oder Tier, sie haben weder kanzerogene noch mutagene, embryotoxische, fetotoxische oder allergene Eigenschaften. 

Hier erfahren Sie mehr: Tierhaltung/anwendungen/aquakultur
 

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Humintech ist ein Biotechunternehmen mit Sitz in Grevenbroich. Unser Fokus liegt auf der Erforschung, Entwicklung und industriellen Produktion von 
Huminstoffen und Huminsäuren für den Landwirtschaftssektor. Unsere Produkte finden außerdem Verwendung in der Futtermittel-, Pharma- und
Bauindustrie, der Veterinärmedizin und bei ökologischen Anwendungen wie etwa der Wasserreinigung und Bodensanierung.

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