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Fulvosäuren und Forellenzucht

Fulvosäuren und Forellenzucht

Mit Huminstoffen gegen den Therapienotstand in der Fischzucht

Speisefisch erfreut sich in der Bundesrepublik konstanter Beliebtheit. Mehr als 2,2 Tonnen Fisch und Fischereierzeugnisse haben die Deutschen 2018 konsumiert. Das sind 13,7 kg pro Person. Süßwasserfische machen circa 26,5 Prozent des Marktanteils aus. Jeder zweite Fisch entstammt der Aquakultur – am häufigsten liegen Forellen auf den Tellern. Die Regenbogenforelle ist damit der wichtigste Speisefisch der deutschen Fischzucht.

Tiere im Dauerstress und geringe Wasserqualität

Gerade in der Aquakultur sind die Tiere allerdings diversen Stressfaktoren ausgesetzt, die das Immunsystem schwächen, das Wachstum beeinträchtigen und schließlich zu Krankheiten führen. Eine hohe Besatzdichte und schlechte Wasserqualität bieten pathogenen Erregern ideale Bedingungen sich zu vermehren. Der Transport der Tiere begünstigt ihre Übertragung und Ausbreitung – bis zu 50 Prozent des Produktionsverlustes in der Fischzucht sind krankheitsbedingt.

Stressprophylaxe statt Stressbekämpfung

Doch wie kann der Stress reduziert werden? Was muss getan werden, um die Anfälligkeit für Erreger zu reduzieren und die Wasserqualität zu verbessern? Diese Fragen werden immer wichtiger – vor allem vor dem Hintergrund der steigenden Arzneimittelresistenzen sowie der vielen gesundheitsschädlichen Umweltschadstoffe.

Prophylaxe ist das Zauberwort. Krankheitsauslösende Faktoren müssen eliminiert oder zumindest gemildert werden – eine verbesserte Wasserqualität steigert die Stressresistenz der Fische bereits erheblich.

Huminstoffe und ihre Wirkung auf die Stressresistenz von Fischen

Die Zugabe von Huminstoffen ins Wasser – insbesondere Fulvosäuren und Huminsäuren – erhöht die Resistenz gegenüber physischem, chemischem und thermischem Stress bei den Tieren. Zu diesem Ergebnis kommen Dr. Christian Steinberg von der Humboldt-Universität zu Berlin und sein Kollege Ralph Menzel. Ihre Versuche mit Schwertträgern ergaben, dass Huminstoffe den existenziellen Stress neutralisieren können, der den Fischen durch tägliches Keschern aus dem Aquarium zugefügt wurde. Untersuchungen mit Karpfen zeigten weiter, dass die Stoffe auch thermischen Stress für die Tiere abmildern.

Starkes Immunsystem durch Fulvosäuren

Der Vorteil von Fulvosäuren liegt unter anderem darin, dass sie sowohl über die Haut als auch über das Futter aufgenommen werden können. Sie sind wasserlöslich bei jedem pH-Wert und führen daher nicht zur Verstopfung von Rohren, Filtern oder Pumpen. Als Beigabe im Wasser aktivieren sie die weißen Blutkörperchen und stärken das Immunsystem. Teilweise haben sie die Fähigkeit, pathogene Bakterien zu blockieren und die Anfälligkeit für Parasitierung zu reduzieren. Fulvosäuren können zudem die Haut der Tiere gerben und die Neubildung von Membranen auf Schleimhäuten und Wunden einleiten. Die Folgen: eine verbesserte Wundheilung sowie eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen das Eindringen und das Wachstum von parasitären Pilzen.

In der Forellenzucht konnten bereits Erfolge mit Huminstoffen und besonders Fulvosäuren erzielt werden. Die Beigabe von Huminstoffen zum Futter beispielsweise zeitigte bei Regenbogenforellen in Rinnenanlagen sehr positive Effekte im Hinblick auf Fischverluste und Futterverwertung. Die prophylaktische Vergabe der Stoffe bei Forelleneiern ergab einen hervorragenden Schutzeffekt gegenüber künstlich induzierten Infektionen mit Fischschimmel. Auch die Absterberate sank signifikant.

Forschung zu Fulvosäuren: gute praktische Ergebnisse und viel Potenzial

Zwar steckt die theoretische Forschung zur Wirkung der verschiedenen Huminstoffe und Fulvosäuren in Gewässern noch in den Kinderschuhen. Die positiven Erfahrungen in der praktischen Forschung machen jedoch eins deutlich:

Fulvosäuren haben das Potential, das tierische Wohlbefinden ganz allgemein zu erhöhen und das Immunsystem maßgeblich zu stärken. Das reduziert die Anfälligkeit für Krankheiten und Infektionen stark, erhöht damit die Überlebensrate und sichert den Ertrag.

Fulvosäuren – eine nebenwirkungsfreie und nachhaltige Alternative zu künstlichen Arzneien

Auch die Vorteile, die Fulvosäuren und andere Huminstoffe im Vergleich zu herkömmlichen, am Markt erhältlichen Therapeutika haben, sollten unbedingt berücksichtigt werden. Herkömmliche Arzneien sind in der Regel mehr oder minder giftig und können durch ihre diversen Nebenwirkungen das Stresslevel der Tiere gefährlich erhöhen. Darüber hinaus verschlechtern sie die Wasserqualität erheblich, was im schlimmsten Fall zum Tod der Fische sowie anderer nützlicher Organismen und Mitbewohner führen kann. Der Einsatz von Huminsäuren und Fulvosäuren könnte die Aufwendung chemischer Therapeutika in Zukunft deutlich reduzieren oder sogar ersetzen.

Erfahren Sie mehr über den Einsatz von Huminstoffen in der Aquakultur.

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Humintech ist ein Biotechunternehmen mit Sitz in Grevenbroich. Unser Fokus liegt auf der Erforschung, Entwicklung und industriellen Produktion von 
Huminstoffen und Huminsäuren für den Landwirtschaftssektor. Unsere Produkte finden außerdem Verwendung in der Futtermittel-, Pharma- und
Bauindustrie, der Veterinärmedizin und bei ökologischen Anwendungen wie etwa der Wasserreinigung und Bodensanierung.

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