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Gesund bleiben: Immunschutz statt Antibiotika dank Huminsäuren

Ob in der Humanmedizin oder in der Tierhaltung – der Einsatz von Antibiotika rettet Leben, oder?

Laut BUND verkaufen Pharmaunternehmen jährlich 742 Tonnen Antibiotika an TierärztInnen in Deutschland (Stand: September 2017). Die Bundesrepublik zählt damit zu den Großverbrauchern von Antibiotika in der Tierhaltung. Völlig unklar ist, wofür die Medikamente im Einzelnen eingesetzt werden. Im Unterschied zu vielen anderen Ländern ist der Einsatz von Antibiotika als Wachstumsbeschleuniger in Deutschland zwar seit 2006 verboten. Allerdings dürfen auch hier noch ganze Tierbestände metaphylaktisch versorgt werden, sobald nur einzelne Tiere erkrankt sind.

Multiresistente Keime in Fleisch, Gemüse und Umwelt

Durch diesen im Prinzip unnötigen Einsatz von Antibiotika, werden sogenannte resistente Keime gezüchtet. Unsaubere Verarbeitung in Schlacht- und Zerlegebetrieben führt dazu, dass diese bis ins Endprodukt erhalten bleiben und damit direkt die VerbraucherInnen gefährden. Laut einer im April 2019 vorgestellten Studie ist jedes zweite Stück Hähnchenfleisch aus den getesteten deutschen Discountern mit antibiotikaresistenten Keimen belastet. Jedes dritte Hähnchen wies Resistenzen gegen Antibiotika der höchsten Priorität für Menschen auf.

Doch nicht nur Fleisch ist belastet. Über die Abluft der Ställe und Gülleaustragung auf den Feldern gelangen die Keime ebenfalls in die Umwelt – auch ins Oberflächenwasser und damit aufs Gemüse. Problematisch ist laut Greenpeace vor allem auch die Gabe von sogenannten Reserveantibiotika, die eigentlich dem Menschen vorbehalten bleiben und noch wirken sollen, wenn andere Medikamente bereits versagt haben.

MRE und das postantibiotische Zeitalter – Multiresistente Erreger könnten bis 2050 weltweit zur Haupttodesursache werden

Die Folgen sind fatal und bereits seit über 70 Jahren bekannt. Schon heute sterben nach Angaben des BUND jährlich ca. 15.000 Menschen an Antibiotikaversagen. Das Weltwirtschaftsforum zählt die Antibiotikaresistenz inzwischen zum größten Risikofaktor für die globale Wirtschaft. Die zu erwartenden Kosten durch die steigenden Morbiditätsraten lassen sich derzeit kaum erahnen. Im Jahre 2050 könnte das die Haupttodesursache weltweit sein. 

Der Arzneimitteleinsatz muss kurzfristig und weltweit drastisch reduziert werden – Huminsäuren können zu einer verbesserten Tiergesundheit beitragen

Gesunde Tiere brauchen keine Medizin. Der Schlüssel zu einem deutlich reduzierten Antibiotikaeinsatz in Zuchtbetrieben liegt daher in der Vermeidung von Krankheiten. Huminsäuren werden bereits seit über 40 Jahren vor allem gegen Durchfallerkrankungen wirksam eingesetzt – therapeutisch und prophylaktisch.

Sie sind der ideale Futterzusatz in der Tierhaltung. Huminsäuren hemmen das pathogene Wachstum von Bakterien und Schimmelpilzen, wirken entzündungshemmend und machen die Tiere widerstandsfähiger gegen Hitze. Darüber hinaus binden sie giftige Stoffe im Darm und reduzieren oder verhindern deren Resorption. Das Ergebnis ist eindeutig: Die verbesserte physische Gesundheit der Tiere reduziert nicht nur die Notwendigkeit und somit die Kosten für Medikamente. Die Verringerung der Emissionen (Ammoniak, Methan u.a.) hat darüber hinaus positive Auswirkungen auf die Umwelt und lässt die Kosten für die Schädlingsbekämpfung sinken. 

Entfalten Huminsäuren ihre Wirkung im Verdauungssystem der Tiere, ergeben sich noch weitere positive Effekte. So erhöhen sich Lebendgewicht, Wachstumsrate und Futteraufnahme sowie die Futterumwandlungsrate. Kühe beispielsweise produzieren mehr und butterfetthaltigere Milch.

Auf diese Weise vermeiden Sie Antibiotikarückstände in Fleisch und Grundwasser und beugen mikrobiellen Resistenzen vor. Der Einsatz von Huminsäuren als Futterergänzung ist demzufolge auf mehreren Ebenen sinnvoll: Er verbessert die Tiergesundheit, schützt die Menschen und ist zudem sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich von unschätzbarem Wert.

Erfahren Sie mehr über den Einsatz von Huminsäuren in der Tierhaltung.

Quellen:
BUND; https://www.bund.net/themen/massentierhaltung/antibiotika/
Greenpeace, 10.02.2016; https://www.bund.net/themen/massentierhaltung/antibiotika/

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Humintech ist ein Biotechunternehmen mit Sitz in Grevenbroich. Unser Fokus liegt auf der Erforschung, Entwicklung und industriellen Produktion von 
Huminstoffen und Huminsäuren für den Landwirtschaftssektor. Unsere Produkte finden außerdem Verwendung in der Futtermittel-, Pharma- und
Bauindustrie, der Veterinärmedizin und bei ökologischen Anwendungen wie etwa der Wasserreinigung und Bodensanierung.

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