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Material Safety
Data Sheet


Huminnat® natürlicher Bodenfestiger zur erfolgreichen Rekultivierung.

...der Umwelt zuliebe

Tagebauhalden, Abraumkippen, unbewachsene Böschungen sowie trockene Spülteiche und Absetzbecken neigen in großem Maße zu Staubemission und Bodenerosion. Beide Erscheinungen belasten nachhaltig die Umwelt. Huminnat ist ein Bodenfestiger auf der Basis von Pflanzenwachs. Es dient als Zwischenlösung für die Staubbindung auf Problemflächen oder zur Unterstützung bei der Rekultivierung und damit der Wiederherstellung von Flora und Fauna.

...im Prinzip ganz einfach

Huminnat kann wegen seiner geringen Viskosität unverdünnt mit verschiedenen Sprühverfahren aufgebracht werden: manuell, vom Sprühfahrzeug aus oder aus der Luft mittels Helikopter. Durch die feine Verteilung des Wirkstoffs im Huminnat sind alle benetzten Bodenpartikel nach dem Abtrocknen an ihren Berührungspunkten untereinanderfixiert. Die entstandene Gitterstruktur lässt Niederschlagswasser in den Boden eindringen und aufsteigendes Grundwasser austreten. Sofern beim Versprühen ein Vorratstank mit mechanischem Rührwerk verwendet wird, ist überdies das Zumischen verschiedener Bodenhilfsstoffe (Strohhäcksel, Faserstoffe) möglich, die die verklebende Wirkung von Huminnat unterstützen.

Aufwandsmenge Huminnat beim Einsatz als Staubbindemittel:

Böschungsneigung

Ebene Flächen

1:4 oder 15°

1:3 oder ca. 20°

1:2 oder ca. 30°

Sehr feinkörniger Boden

100 ml/m²

150 ml/m²

200 ml/m²

-

Sandiger Boden

100 ml/m²

150 ml/m²

200 ml/m²

250 ml/m²

Grobstückiger Boden

100 ml/m²

150 ml/m²

200 ml/m²

-



Tagebau
Abb.1
Hubschraubereinsatz beim Huminnatauftrag
Abb.2
Anwendung
Abb.3
Liquid Huminnat
Abb.4


...ein Produkt der Natur

Huminnat ist eine Montanwachs-in-Wasser-Dispersion und als solche ein Naturprodukt. Huminnat ist ökologisch unbedenklich, nicht brennbar und stellt keinen Gefahrstoff dar. Es ist gegenüber UV-Licht und nahezu allen zu erwartenden Schadstoffen beständig. Die Herkunft von Huminnat hängt mit der Entstehung der Kohle eng zusammen. Die Pflanzen der Braunkohlewälder bildeten unter tropischen und subtropischen Bedingungen Wachsschichten auf ihren Blättern aus, um sich vor Wasserverlust zu schützen. Dieses Wachs widerstand der Inkohlung und reicherte sich in der Braunkohle an, aus der heute Rohmontanwachs gewonnen wird - der Grundstoff für Huminnat.

...hilft Wurzeln schlagen

Bei der Begrünung von Problemflächen kommt Huminnat als Bodenfestiger eine besondere Bedeutung zu. Es fixiert die Begrünungsbestandteile und die lockere Bodenoberfläche und verhindert somit die weitere Erosion des Bodens und die Verfrachtung des Saatgutes von der Fläche. Selbst bei längeren Trockenperioden oder frostigen Wintermonaten bleibt die Fixierung stabil. Bei günstigen Witterungsbedingungen läuft dann das Saatgut ungehindert auf. Die sich entwickelnden Wurzeln übernehmen bald die erosionshemmende Funktion des Huminnat.

Aufwandsmenge Huminnat bei der Begrünung durch Naßansaat:

Böschungsneigung

1:4 oder 15°

1:3 oder ca. 20°

1:2 oder ca. 30°

1:1 oder ca. 45°

Bei glatter Oberfläche

100 ml/m²

150 ml/m²

200 ml/m²

-

Bei rauer Oberfläche

75 ml/m²

100 ml/m²

125 ml/m²

-

Bei grobstückiger Oberfläche

75 ml/m²

100 ml/m²

125 ml/m²

150 ml/m²



Huminnat - Natürlicher Bodenfestiger zur erfolgreichen Rekultivierung