Humate sind ein natürliches Nebenprodukt bei der Kompostierung. Um schnellere Ergebnisse zu erzielen, besonders in Böden, denen man keinen Kompost zufügen kann, kann die Beigabe von Humaten, die aus Leonarditen gewonnen wurden, helfen. Humate erhöhen den Kohlenstoff-Gehalt der Pflanze, helfen den pH-Werte auszugleichen, unterstützen das Pflanzenwachstum, verbessern die Mineralstoff-Verfügbarkeit für die Pflanze und die Entwicklung und Aktivität von Mikroorganismen, wie Regen- und Bodenwürmern. Außerdem steigert die Beigabe von Humaten auch die Wasserhaltekapazität des Bodens und bestimmte Enzyme können gebildet werden, die die Resitenz der Pflanzen gegen Stress, der z.B. vom Umpflanzen herrührt, von extremen Temperatur-Schwankungen oder von den Folgen einer Dürre.
Werden Humate dem Boden beigefügt, wird nicht nur die Keimungsrate der Samen verbessert, sondern es findet auch eine Ansammlung von Vitaminen, Zucker, Proteine und Chlorophyll in der Pflanze statt. Zudem haben Huminsäuren auch einen Einfluss auf den Stoffwechsel einer Pflanze und stimulieren die Mineralstoff-Aufnahme über die Blätter. So verstärken sie auch die Wirkung von Blattdüngemitteln und reduzieren den Gebrauch chemischer Mittel. Werden Huminstoffe angewendet, erhöht sich nicht nur die Stickstoff-Aufnahme der Pflanze, auch die Verwendung des Stickstoffs im Boden wird optimiert. Die Blattchlorose kann durch die Anwendung von Humaten verhindert aber auch behandelt werden. Dies ist wahrscheinlich die Folge davon, dass Humate das Eisen im Boden derart binden können, dass es von den Pflanzen aufgenommen werden kann. Dieses Phänomen kann in alkalischen und kalkhaltigen Böden von großer Bedeutung sein, denn dieses sind Böden, die über sehr wenig Eisen und organisches Material verfügen. Zusammenfassend kann man also sagen, dass die Anwendung von Humaten einem Blumen - Garten einen sehr viel lebhafteren Eindruck verschafft. Rosen z.B., die mit Humaten behandelt werden, zeigen ein enormes Pflanzenwachstum, sie bleiben beständig bei Hitze und Dürre wie auch in kalten Wintern. Die Blüte und das Blattwerk der Pflanze werden stärker und gehaltvoller und die Blütenblätter werden resistenter gegen Sonnenlicht und Ausbleichen. Besonders die Blattanwendung mit Humaten hat sich bei Rosen sehr bewährt.

|
 |